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01. April 2016
Blasenkrebs: Urintest zur Diagnostik bei Blasenkarzinom

Bei Blasenkrebs macht das Fehlen von Frühsymptomen die Diagnostik schwierig. Zum Zeitpunkt der Diagnose ist das Karzinom bei etwa 30 Prozent der Patienten bereits invasiv. Die Prognose ist dann schlecht. Eine Früherkennung kann die Heilungschance der Patienten erheblich verbessern.

Seit einigen Jahren gibt es zur Früherkennung des Blasenkarzinoms einfache Schnelltests, die Substanzen in einer Urinprobe nachweisen, die beim Untergang von Urothelzellen freigesetzt werden. Seit kurzem steht auch ein quantitativer Blasenkrebs-Schnelltest zur Verfügung, der eine bessere Risikoabschätzung ermöglicht.

Blasenkrebs-Schnelltests eignen sich zur primären Früherkennung von Blasentumoren bei symptomatischen Patienten und bei Risikopersonen wie langjährigen Rauchern und Personen mit beruflicher oder medizinisch induzierter Risikoexposition. Daneben kann ein Blasenkrebs-Schnelltest die Nachsorge von Blasenkrebs-Patienten ergänzen.

EBM-Abrechnung:
Ein Blasenkrebs-Schnelltest ist weder im EBM noch in den Richtlinien zur Krebsfrüherkennung der gesetzlichen Krankenversicherung enthalten und wird daher als IGeL-Leistung angeboten.

GOÄ-Abrechnung:
Abgerechnet wird die GOÄ-Ziffer 3911 (26,23 Euro).

Labortipp Urintest Blasenkarzinom | pdf | 51 KB