Auftakt im Kanzleramt Signal für die industrielle Gesundheitswirtschaft

Die Bundesregierung hat heute Vertreterinnen und Vertreter aus Pharma- und Medizintechnikindustrie zum Auftakt des gemeinsamen Strategieprozesses ins Bundeskanzleramt eingeladen.

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) begrüßt ausdrücklich, dass der angekündigte Dialogprozess nun beginnt. Der VDGH hatte sich seit Langem für eine nationale MedTech-Strategie eingesetzt und sieht darin einen wichtigen Schritt, um die industrielle Gesundheitswirtschaft zu stärken. 

„Dass Pharma und Medizintechnik jetzt gemeinsam in einem strategischen Prozess gedacht werden, ist ein wichtiges industriepolitisches Signal“, erklärt Dr. Martin Walger, Geschäftsführer des VDGH. „Die Diagnostika-Industrie steht als Teil der MedTech-Branche für Innovationskraft, Versorgungssicherheit und hochqualifizierte Arbeitsplätze. Entscheidend ist, dass dieser Prozess jetzt zügig mit konkreten Maßnahmen unterlegt wird: Wir brauchen spürbaren Bürokratieabbau, verlässliche Rahmenbedingungen und eine Politik, die Innovationen ermöglicht, statt sie zu bremsen.“ 

Der VDGH begrüßt, dass der Strategieprozess ressortübergreifend angelegt ist. Innerhalb eines Jahres sollen gemeinsame Ergebnisse von Wirtschafts-, Forschungs- und Gesundheitspolitik und Industrie erarbeitet werden, die in einen Kabinettsbeschluss einmünden werden.

In aller Kürze: Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) 

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von mehr als 2,4 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

www.vdgh.de

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