Stellungnahme des VDGH Zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Pflegekompetenz (21. LP)

Der VDGH begrüßt, dass das Gesetzesvorhaben zur Stärkung der Pflegekompetenz in der neuen Legislaturperiode erneut aufgegriffen und zügig vorangetrieben wird.

Die Herausforderungen der Akut- und Langzeitpflege sind im demografischen Wandel begründet – diese im Referentenentwurf getroffene Feststellung bringt es auf den Punkt. Alle politischen und gesetzgeberischen Maßnahmen müssen daran ansetzen.

Da der demographische Wandel angesichts des zu erwartenden Rückgangs des Erwerbpersonenpotenzials auch die Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung unter Druck setzt, wünscht sich der VDGH in dem Gesetzgebungsvorhaben eine noch stärkere Hinwendung zu der Überlegung, wo der Einsatz moderner Technologien die Effizienz der pflegerischen Versorgung erhöhen kann und damit unterm Strich die Pflegekassen entlastet. Weiterführend sind damit insbesondere digitale Pflegeanwendungen, Telepflege und die patientennahe Sofortdiagnostik angesprochen. Sowohl die Pflege in der häuslichen Umgebung als auch in stationären Einrichtungen kann dadurch optimiert werden.

In aller Kürze: Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) 

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von mehr als 2,4 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

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