Stellungnahme des VDGH Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (Digital-Gesetz - DigiG)

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) begrüßt ausdrücklich die Ziele des Referentenentwurfs eines Gesetzes zur Beschleunigung der Digitalisierung des Gesundheitswesens (DigiG) des Bundesministeriums für Gesundheit.

Der Referentenentwurf enthält zahlreiche Änderungen, welche die patientennahe Digitalisierung des Gesundheitswesens stärken werden. Dazu gehören aus Sicht des VDGH unter anderem die Erwägungen:

  • die elektronische Patientenakte (ePA) und Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) stärker in die Versorgung zu integrieren, 
  • die Potentiale, welche die Datennutzung für Versicherte und Leistungserbringer bietet, weiter auszuschöpfen und sichtbar zu machen, 
  • bürokratische Hürden abzubauen und über Sektoren hinweg, die Versorgung effizienter zu gestalten, 
  • digitale Versorgungskonzepte für Disease Management Programme nutzbar zu machen, 
  • telemedizinische Lösungen auszuweiten und Barrieren für die Nutzung der Videosprechstunde abzubauen sowie die Innovationsfonds zu verstetigen.

Damit das Ziel der patientennahen Digitalisierung erreicht wird, sieht der VDGH noch Änderungsbedarf an dem Vorhaben des Bundesministeriums für Gesundheit. Entsprechende Artikel und Paragrafen des DigiG sind im Folgenden unterstrichen und konkrete Änderungsvorschläge fett hervorgehoben oder entsprechend durchgestrichen.

In aller Kürze: Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) 

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2025. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von mehr als 2,4 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

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