Stellungnahme des VDGH Zum Gesetzentwurf der Bundesregierung eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung (Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz – ApoVWG)

Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) verfolgt mit dem Apothekenversorgungs-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) das Ziel, die wohnortnahe Arzneimittelversorgung langfristig zu sichern und Apotheken stärker in präventive und diagnostische Aufgaben einzubinden.

Der VDGH begrüßt die im Gesetzentwurf vorgesehenen Regelungen, die eine breitere Nutzung moderner In-vitro-Diagnostika ermöglichen und die Früherkennung relevanter Erkrankungen fördern. Patientennahe Testungen in Apotheken können zur Qualitätssteigerung in der Gesundheitsprävention beitragen. Für eine erfolgreiche Umsetzung sind aus Sicht des VDGH jedoch klare rechtliche Rahmenbedingungen und eine angemessene Vergütung erforderlich. Auch die vorgesehene Ausweitung von Schnelltestungen in Pflegeeinrichtungen wird unterstützt, sollte aber durch eine Vergütung flankiert werden.

In aller Kürze: Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) 

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2024. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von mehr als 2,4 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

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