Positionspapier Wettbewerbsfähigkeit sichern: Warum Unternehmen weiter in Nachhaltigkeit investieren sollten

Die politische Diskussion zu Nachhaltigkeit befindet sich im Wandel. Langwierige Deregulierungsprozesse und wechselnde wirtschaftspolitische Signale verunsichern viele Unternehmen. Trotz Debatten über Entlastungen bleibt der klimapolitische Rahmen jedoch bestehen: Deutschland ist gesetzlich verpflichtet, bis 2045 klimaneutral zu werden (die EU bis 2050). Ohne klimaneutrale Unternehmensprozesse ist Netto‑Null nicht erreichbar, weshalb Unternehmen weiterhin rechtlich gefordert sind, Emissionen zu reduzieren und ihre Geschäftsmodelle auszurichten.

Auch neben der Regulatorik bleibt Nachhaltigkeit ein zentraler Faktor für Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Zukunftsfähigkeit. Investoren, Kunden und Mitarbeitende erwarten weiterhin glaubwürdige Strategien.

Mit diesem Papier möchte der Verband seinen Mitgliedern aufzeigen, warum Nachhaltigkeit und ESG strategisch relevant bleiben – und sie ermutigen, ihre Aktivitäten konsequent fortzuführen, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.

In aller Kürze: Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) 

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) vertritt als Wirtschaftsverband die Interessen von mehr als 100 in Deutschland tätigen Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von 6,8 Milliarden Euro im Jahr 2022. Sie stellen Untersuchungssysteme und Reagenzien zur Diagnose menschlicher Krankheiten her, mit denen ein Umsatz von mehr als 3,5 Milliarden Euro erzielt wird, sowie Instrumente, Reagenzien, Testsysteme und Verbrauchsmaterialien für die Forschung in den Lebenswissenschaften, mit denen ein Umsatz von 3,3 Milliarden Euro erwirtschaftet wird.

www.vdgh.de