• Für forschungs- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen
  • Hightech für das ärztliche Labor
  • Früh erkennen - rechtzeitig heilen
  • 1985 kommt der erste HIV-Test auf den Markt
"ERA PerMed": Bewerbungsfrist bis zum 7.03.2019

Richtlinie zur Förderung transnationaler Forschungsprojekte zur personalisierten Medizin - multidisziplinäre Forschung auf dem Weg zur Implementierung innerhalb des ERA-Netzes.

Der Förderzweck besteht in der Unterstützung transnationaler Forschungsprojekte zur personalisierten Medizin. Dadurch soll zum einen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von präklinischer bzw. klinischer Forschung, bioinformatischer Forschung und Forschung zu relevanten ethischen, rechtlichen und sozialen Aspekten oder der Optimierung des Gesundheitssystems ermöglicht werden. Zudem soll die Zusammenarbeit zwischen Universitäten bzw. öffentlichen Forschungseinrichtungen, klinischer Forschung (z. B. Kliniken oder anderen Akteuren im Bereich des Gesundheitssystems), Industrie (insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen) sowie Entscheidungsträgern, regulatorischen oder HTA-Behörden und Patientenorganisationen gestärkt werden.

Das übergreifende Ziel ist es, die Behandlung und das Management von Krankheiten auf der Grundlage einer besseren und effizienteren Stratifizierung, verbesserter Diagnostik sowie maßgeschneiderter Behandlungsprotokolle und Präventionsstrategien zu verbessern. Geförderte Projekte sollten bereits in frühen Phasen der Entwicklung regulatorische Behörden sowie gegebenenfalls andere wichtige Akteure entlang der Wertschöpfungskette einbeziehen, um die Translation von der ersten Entdeckung bis hin zur Marktreife zu erleichtern.
Die gemeinsame transnationale Förderrichtlinie beinhaltet drei verschiedene Forschungsfelder mit jeweils zwei Modulen.

  • Forschungsfeld 1: Translation von der Grundlagenforschung in die klinische Forschung und darüber hinaus
  • Forschungsfeld 2: Integration von Big Data und IKT (Informations- und Kommunikations-Technologie)-Lösungen
  • Forschungsfeld 3: Forschung für eine verantwortliche Implementierung in der Gesundheitsversorgung

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft. Zum Zeitpunkt der Auszahlung einer gewährten Zuwendung wird das Vorhandensein einer Betriebsstätte oder Niederlassung (Unternehmen) bzw. einer sonstigen Einrichtung, die der Tätigkeit des Zuwendungsempfängers dient (staatliche und nicht-staatliche Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen) in Deutschland verlangt.

Näheres entnehmen Sie bitte der Richtlinie.