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Sepsis: Labortests für Diagnose unverzichtbar

Berlin, 10.09.2019 - Zum Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2019 informiert das IPF: Laboruntersuchungen sind sowohl bei der Erstdiagnose als auch bei der Diagnose von Spätfolgen unverzichtbar.

sepsis

 Grafik: Infozentrum für Prävention und Früherkennung

Jedes Jahr sterben hierzulande 60.000 Menschen an einer Sepsis. Besonders gefährdet sind Frühgeborene und ältere Patienten. Wird die Infektion des gesamten Organismus frühzeitig erkannt und behandelt, verbessern sich die Überlebenschancen um 50 Prozent. Auch die Gefahr für Langzeitfolgen sinkt, wenn die Behandlung so früh wie möglich einsetzt.

Warnzeichen ernst nehmen

Sepsis-Erkrankungen können sowohl aus Krankenhausinfektionen als auch aus ambulant behandelten Infektionen entstehen. Alarmsignale sind laut der Deutschen Sepsis-Hilfe Fieber oder Untertemperatur, hoher Puls, niedriger Blutdruck, beschleunigte Atmung und plötzliche Verwirrtheit. Erkrankte sehen zudem häufig blass bzw. grau-fahl aus. Treten nur einige solche Symptome während oder nach einer Infektion gemeinsam auf, raten Experten dazu, sofort den Notarzt zu rufen. In Krankenhäusern sollen regelmäßige Bluttests klären, ob eine Infektion außer Kontrolle zu geraten droht. Labortests erkennen Warnzeichen wie erhöhte Entzündungswerte. Eine Blutkultur ist unerlässlich, um die Erreger zu identifizieren und zügig das richtige Antibiotikum zu verabreichen.

Mehr zur Diagnostik bei Sepsis unter www.vorsorge-online.de

Lesen Sie hier die vollständige IPF-Presseinformation.