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  • Hightech für das ärztliche Labor
  • Früh erkennen - rechtzeitig heilen
  • 1985 kommt der erste HIV-Test auf den Markt

Labortipp

26. 05. 2010

Reisemitbringsel Hepatitis A

Das Hepatitis-A-Virus (HAV) ist weltweit verbreitet und wird fast ausschließlich fäkal-oral übertragen. Infizierte Personen scheiden das Virus in großen Mengen im Stuhl aus, wobei sich die höchsten Viruskonzentrationen im Stuhl in der späten Inkubationsphase kurz vor Ausbruch der klinischen Symptome finden. Die Aufnahme des Virus erfolgt oral. Die häufigsten Übertragungswege sind Schmierinfektionen durch Kontakt mit Infizierten oder die Aufnahme von kontaminiertem Trinkwasser oder Speisen. Eine erhöhte Infektionsquelle stellen Muscheln und fäkaliengedüngtes Gemüse und Salate dar.

12. 05. 2010

Nierencheck

Werden Nierenerkrankungen zu spät bemerkt, sind sie häufig irreversibel. Ziel der Diagnostik muss es daher sein, Risiken frühzeitig zu erkennen. Seit 2007 ist der Cystatin C-Test Bestandteil des EBM. Durch diesen Test können beginnende Schädigungen frühzeitig erkannt und entsprechende Therapien eingeleitet werden. Er lässt detaillierte Rückschlüsse auf die Filtrationsleistung der Nieren zu, da die Untersuchungsergebnisse unabhängig vom Alter, Geschlecht und der Muskelmasse bewertet werden können.

28. 04. 2010

In-vitro Diagnostik zur Ursachenanalyse bei allergischem Asthma

Allergien stellen die häufigste Ursache des Asthmas im Kindes- und Jugendalter dar und sind auch im Erwachsenenalter häufig. Deshalb sollte in allen Altersgruppen bei allen Asthmapatienten mit positiver Anamnese eine allergologische Stufendiagnostik durchgeführt werden. Sie besteht aus Allergieanamnese, Nachweis der allergenspezifischen Immunglobulin E (IgE) vermittelten Sensibilisierung sowie eventueller Provokationstestung.

14. 04. 2010

Chronische ischämische Herzkrankheit

Die chronische ischämische Herzkrankheit wird als rezidivierende Ischämie des Herzens definiert. Dabei handelt es sich um eine Durchblutungsstörung ohne Infarkt, die auch als stabile Angina Pectoris bekannt ist. Auslöser ist meist die Arteriosklerose, wobei durch Versteifung der Gefäßwände die Durchblutung beeinträchtigt und die Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur vermindert wird. Folgen sind vor allem Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz, Herzinfarkt und ein plötzlicher Herztod.

31. 03. 2010

Wie kommt man der Lyme-Borreliose auf die Spur

Bei klinischen Symptomen, die mit einer Borreliose assoziiert sein können, ist eine Labordiagnostik indiziert. Je unspezifischer die Symptomatik ist, desto geringer ist der prädiktive Wert der labordiagnostischen Verfahren. Der Kontakt mit Borrelien wird üblicherweise indirekt durch den Nachweis spezifischer IgG- und IgM-Antikörper bestätigt. Hierfür wird als Suchtest zunächst ein Enzymimmunoassay mit hoher Sensitivität eingesetzt. Positive und grenzwertige Reaktionen sollten mittels Immunoblot bestätigt werden. Bei diagnostisch unklaren Fällen kann jedoch auch der aufwendigere direkte Erregernachweis mittels PCR oder Anzucht erfolgen.

17. 03. 2010

Immuntests sind spezifischer als Tuberkulin-Methode

Seit einigen Jahren werden immundiagnostische Bluttests zunehmend genutzt, die eine spezifische Diagnose einer latenten Tuberkuloseinfektion erlauben.

17. 02. 2010

Wie werden IgE-Antikörper bestimmt und was sagen sie aus?

Der serologische Nachweis von IgE-Antikörpern belegt eine Soforttyp-Allergie. Auch das auslösende Allergen wird so identifiziert. Der Labortest hat im Vergleich zum Pricktest Vorteile und ist für die Patienten angenehmer. Bei Patienten mit bestimmten Symptomen wie Ekzem, Rhinitis, Asthma und gastrointestinalen Beschwerden ist der Ausschluss einer allergologischen Ursache in jedem Fall sinnvoll, ein Labortest schafft Klarheit.

03. 02. 2010

Anämie - was wird bestimmt, wie wird diagnostiziert?

Eine Anämie ist einfach zu diagnostizieren. Ursache und Form der Anämie lassen sich aus dem Hämoglobingehalt jedoch nicht ableiten. Aber schon im kleinen Blutbild finden sich Hinweise auf die Form der Anämie.

20. 01. 2010

Labordiagnostik der Schilddrüse

Schilddrüsenerkrankungen lassen sich in vier Gruppen einteilen: Gewebeveränderungen wie Struma und Knoten, Entzündungen, Tumore sowie Funktionsstörungen mit Über- oder Unterfunktion. Mit einer Stufendiagnostik lassen sich die Funktionsstörungen nachweisen. Dabei muss nach den Ursachen gesucht werden. Meist sind die Symptome unspezifisch. Die Labordiagnostik ist bedeutsam, um unklare Allgemeinbefunde abzuklären. Zur Untersuchung der Funktion sind die Parameter TSH, Freies T3 und Freies T4 nötig.

09. 12. 2009

Labordiagnostik bei Rheuma

Die Rheumatoide Arthritis (RA) ist eine chronische systemische Erkrankung, die durch eine gleichzeitige Entzündung der Gelenke gekennzeichnet ist. Die Diagnose der RA wird zunächst nach klinischen Kriterien gestellt, wobei diese Kriterien nicht immer zuverlässig beurteilt werden können. Eine frühe Diagnosestellung ist aber notwendige Voraussetzung, um eine Therapie früh beginnen zu können.

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