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Presse

Labordiagnostik der Schilddrüse

Schilddrüsenerkrankungen lassen sich in vier Gruppen einteilen: Gewebeveränderungen wie Struma und Knoten, Entzündungen, Tumore sowie Funktionsstörungen mit Über- oder Unterfunktion. Mit einer Stufendiagnostik lassen sich die Funktionsstörungen nachweisen. Dabei muss nach den Ursachen gesucht werden. Meist sind die Symptome unspezifisch. Die Labordiagnostik ist bedeutsam, um unklare Allgemeinbefunde abzuklären. Zur Untersuchung der Funktion sind die Parameter TSH, Freies T3 und Freies T4 nötig.

Schilddrüsenerkrankungen lassen sich in vier Gruppen einteilen: Gewebeveränderungen wie Struma und Knoten, Entzündungen, Tumore sowie Funktionsstörungen mit Über- oder Unterfunktion. Mit einer Stufendiagnostik lassen sich die Funktionsstörungen nachweisen. Dabei muss nach den Ursachen gesucht werden. Meist sind die Symptome unspezifisch. Die Labordiagnostik ist bedeutsam, um unklare Allgemeinbefunde abzuklären. Zur Untersuchung der Funktion sind die Parameter TSH, Freies T3 und Freies T4 nötig.

TSH ist der sensitivste Parameter

Bei Verdacht auf Schilddrüsenerkrankung sind je nach den Befunden sinnvoll: Thyreoglobulin, Anti-TG, Anti-TPO, TRAK, Calcitonin, CEA. TSH ist der sensitivste Parameter für eine Funktionsstörung. Ohne schwere Allgemeinerkrankungen schließt ein normales TSH eine Über- oder Unterfunktion sicher aus. Der Einsatz des TRH-Tests (Bestimmung des TSH vor und nach Stimulierung durch TRH und Beurteilung des Anstiegsverhaltens) sollte beschränkt sein auf unklare Konstellationen zum Ausschluss einer subklinischen Hypothyreose oder bei Hinweisen auf hypophysär oder hypothalamisch bedingte Funktionsstörungen.

Auf die Diagnose folgt die Suche nach der Ursache

Nur der freie Anteil der Schilddrüsenhormone ist biologisch aktiv. Ist eine Fehlfunktion diagnostiziert, wird nach der Ursache gesucht. Dabei werden Parameter der Autoimmundiagnostik eingesetzt oder auch - je nach Verdachtshypothese - Tumormarker. Parameter der autoimmunen Schilddrüsen-Erkrankungen: Antikörper gegen Thyreoperoxidase (Anti-TPO, früher MAK), Antikörper gegen den TSH-Rezeptor (TRAK), Antikörper gegen Thyreoglobulin (Anti-TG, früher TAK). Tumormarker: Thyreoglobulin (TG) für das differenzierte Schilddrüsen-Karzinom, Calcitonin und CEA für das medulläre Schilddrüsen-Karzinom (C-Zell-Karzinom).

EBM- und GOÄ-Abrechnung:
- TSH (EBM-Ziffer 32101, 3,00 Euro, GOÄ-Ziffer 4030, 16,76 Euro
- FT3 (EBM-Ziffer 32321 3,70 Euro, GOÄ-Ziffer 4022.H4, 16,76 Euro)
- FT4 (EBM-Ziffer 32320, 3,70 Euro, GOÄ 4023.H4, 16,76 Euro)
- Thyreoglobulin (EBM 32420 17,40 Euro, GOÄ 4070, 60,33 Euro)
- Anti-TG (EBM-Ziffer 32502, 8,70 Euro, GOÄ 3876, 30,16 Euro),
- Anti-TPO (EBM-Ziffer 32502, 8,70 Euro, GOÄ 3871, 30,16 Euro),
- TRAK (EBM-Ziffer 32508, 11,25 Euro, GOÄ 3879, 36,87 Euro),
- Calcitonin (EBM-Ziffer 32410, 14,90 Euro, GOÄ 4047, 32,18 Euro),
- CEA (EBM-Ziffer 32324, 3,80 Euro GOÄ 3905.H3, 16,76 Euro).