• Für forschungs- und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen
  • Hightech für das ärztliche Labor
  • Früh erkennen - rechtzeitig heilen
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Kosten und Nutzen

Worum es geht

Im Gegensatz zum geringen Kostenanteil ist die moderne Labordiagnostik zentraler Bestandteil der evidenzbasierten Medizin. So basieren knapp zwei Drittel aller klinischen Diagnosen maßgeblich auf Laboruntersuchungen.

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Grafik: VDGH 2018, Quelle: VDGH / Statistisches Bundesamt

Labordiagnostik ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten und deren rechtzeitige Behandlung. Labortests steuern und überwachen Therapieentscheidungen, so etwa bei der Medikamentengabe. In der Eigenanwendung erlauben sie einen informierten und verantwortungsbewussten Umgang mit der Erkrankung.

In der Abgrenzung des Statistischen Bundesamts belaufen sich die Laborausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) im Jahr 2016 auf 6,02 Mrd. € (ambulant: 2,48 Mrd. €, stationär: 3,52 Mrd. €). Der Anteil an den GKV-Gesamtausgaben beträgt 2,91 %. Betrachtet man die Gesundheitsausgaben aller Träger (PKV, Selbstzahler etc.), so fällt der Anteil der Laborleistungen mit 2,44 % sogar noch niedriger aus. Laborausgaben sind kein relevanter Kostenfaktor im Gesundheitswesen.

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Daten: Statistisches Bundesamt, Grafik: VDGH 2018

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Daten: Statistisches Bundesamt, Grafik: VDGH 2018

Gesundheitspolitische Entscheidungen werden häufig vor dem Hintergrund des Ausgabenanstiegs in der gesetzlichen Krankenversicherung getroffen. Die amtliche Statistik zeigt, dass Laborausgaben nicht zum Treiber dieser Entwicklung zählen. Über die vergangenen 18 Jahre sind die Gesamtausgaben der GKV um 71 % gewachsen, die Laborausgaben jedoch nur um 61 %.

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